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Thema: Zeitumstellung Winterzeit und Sommerzeit !

  1. #11
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    Letzte Chance zur Abstimmung: Sommerzeit ja oder nein? EU-Umfrage endet bald !

    Letzte Chance zur Abstimmung über die Zeitumstellung: Noch bis heute Abend können EU-Bürger ihre Meinung über den EU-weiten Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit abgeben.


    Am Donnerstagabend endet die Online-Umfrage der EU-Kommission zu Sommer- und Winterzeit, die Anfang Juli gestartet war.
    Unter anderem können Teilnehmer angeben, ob sie künftig gerne ohne die Zeitumstellung leben würden.

    Sommer- und Winterzeit: Umfrage ist nur ein Teil der Bewertung
    Das Interesse an der Bürgerbefragung war riesig.
    Allein in den ersten drei Tagen wurden einem Sprecher der EU-Kommission zufolge mehr als 500.000 Online-Fragebögen ausgefüllt; zur Hälfte der Laufzeit gab es mehr als eine Million Antworten.
    Mehrere Menschen berichten, dass sie trotz mehrmaliger Versuche nicht abstimmen konnten.
    Anscheinend bestehen Probleme mit der Serverauslastung.

    Die EU-Kommission prüft derzeit Forderungen nach einer Abschaffung der Zeitumstellung.
    Die Behörde betont jedoch, die Umfrage sei nur ein Teil der Bewertung.
    Sollte sie zu dem Schluss kommen, dass die Zeitumstellung abgeschafft werden sollte, könnte sie einen entsprechenden Vorschlag vorlegen.
    Dem müssten dann allerdings noch die EU-Staaten und das Europaparlament zustimmen.

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  2. #12
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    Sommerzeit-Abstimmung: Nach der EU-Umfrage zur Zeitumstellung - Wie geht es jetzt weiter ?

    Im Frühling eine Stunde weniger schlafen, im Herbst eine mehr: Die Diskussion über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung entbrennt immer wieder.
    Bürger konnten nun in in einer EU-Umfrage über die Sommerzeit abstimmen.
    Inzwischen ist die Abstimmung beendet.
    So geht es nun weiter.

    Bei der EU-Umfrage zu einer möglichen Abschaffung der Sommerzeit sind nach Angaben der EU-Kommission mehr als 4,6 Millionen Antworten eingegangen.
    Dies sei im Vergleich zu anderen öffentlichen Befragungen ein Rekord, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Freitag.
    Das Ergebnis werde in den kommenden Wochen veröffentlicht.

    Mindestens zweimal im Jahr kocht die Diskussion um die Zeitumstellung in der EU hoch.
    Die EU-Kommission hat nun die Europäer gefragt, was sie vom Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit halten. Nach rund sechs Wochen lief die Online-Umfrage in der Nacht zum Freitag aus. Wie könnte es jetzt weitergehen?

    Sommerzeit abschaffen - Gesetzesänderung nach Abstimmung möglich
    Das Europaparlament hatte die EU-Kommission im Februar aufgefordert, die entsprechende Richtlinie unter die Lupe zu nehmen.
    Sollte die Behörde zu dem Schluss kommen, dass die Nachteile der Zeitumstellung überwiegen, könnte sie den EU-Staaten und dem Parlament einen Vorschlag zur Gesetzesänderung unterbreiten.

    Warum gab es diese EU-Umfrage zur Zeitumstellung überhaupt?
    Anfang Juli schaltete die EU-Kommission die Bürgerbefragung frei.
    EU-Bürger konnten angeben, ob sie künftig ohne Zeitumstellung leben möchten - und wenn ja, ob sie Winter- oder Sommerzeit bevorzugen.
    Auf Grundlage der Ergebnisse sowie anderer Studien und Meinungen will die Brüsseler Behörde entscheiden, ob sie einen Vorschlag zur Abschaffung der Zeitumstellung vorlegt.
    Sollte die Zeitumstellung in der EU abgeschafft werden, könnte jedes Land für sich entscheiden, ob es dauerhaft die Sommer- oder Winterzeit haben will.

    Was versprechen sich Gegner der Zeitumstellung von einer Abschaffung?
    Sie argumentieren, dass tatsächlich keine Energie gespart wird.
    So schalten die Deutschen laut Umweltbundesamt zwar im Sommer wegen der Zeitumstellung abends seltener das Licht an - im Frühjahr und Herbst wird morgens allerdings mehr geheizt.
    Mediziner sehen zudem Risiken für die Gesundheit.
    Empfindsame Menschen könnten Probleme mit dem Hin und Her haben - samt Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.
    Die EU-Kommission betont indes, es lägen noch keine eindeutigen Erkenntnisse "über die Gesamtwirkung auf die Gesundheit" vor.

    Kritiker führen auch wirtschaftliche Folgen, etwa für Landwirte, auf.
    Diese Befürchtungen dürften laut EU-Kommission dank neuer Technologie jedoch "weitgehend gegenstandslos geworden sein".

    Was halten die Deutschen von der Zeitumstellung?
    Nicht viel. 73 Prozent der Befragten sind einer repräsentativen Studie des Forsa-Instituts dagegen.
    In der Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit gab rund ein Viertel der Befragten im Frühjahr an, schon einmal gesundheitliche Probleme nach dem Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit gehabt zu haben.
    Die Bundesregierung hat sich zu dem Thema bislang nicht eindeutig positioniert.

    Zeitumstellung 1980 in Deutschland eingeführt
    Die Uhrenumstellung in heutiger Form wurde in Deutschland 1980 eingeführt - mit dem Ziel, Energie zu sparen.
    Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück.

    Pro und Contra für Abschaffung der Sommerzeit
    Der Nutzen ist umstritten.
    Laut Umweltbundesamt knipsen die Deutschen wegen der Zeitumstellung im Sommer tatsächlich abends seltener das Licht an - im Frühjahr und Herbst wird jedoch morgens mehr geheizt.
    Außerdem sehen Mediziner Gesundheitsrisiken. Schlafforscher warnen, empfindsame Menschen könnten Probleme mit dem zeitlichen Hin und Her haben - samt Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

    Wie war das Echo auf die Bürger-Konsultation?
    Riesig. Allein in den ersten drei Tagen wurden mehr als 500 000 Online-Fragebögen ausgefüllt; zur Hälfte der Laufzeit gab es mehr als eine Million Antworten.
    Es wird damit gerechnet, dass sich die Mehrheit der Teilnehmer für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausspricht - weil Anhänger des Status quo meist weniger motiviert sind, sich freiwillig zu beteiligen.
    Die EU-Kommission kündigte an, am Freitag nur die Teilnehmerzahl der Umfrage zu veröffentlichen.
    Das Ergebnis der Abstimmung müsse erst ausgewertet werden, bevor es es präsentiert werde.

    Haben die EU-Bürger in Sachen Zeitumstellung das letzte Wort?
    Mitnichten.
    Die EU-Kommission warnt davor, der Umfrage zu viel Bedeutung beizumessen, oder sie gar als eine Art Referendum zu verstehen.
    Sie sei nur ein Teil der Bewertung.
    Sollte die Behörde unter Berücksichtigung aller Faktoren zu dem Schluss kommen, dass die Zeitumstellung abgeschafft werden sollte, könnte sie allerdings einen entsprechenden Vorschlag vorlegen.
    Dem müssten die EU-Staaten und das Europaparlament dann noch zustimmen.


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  3. #13
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    Ende der Zeitumstellung: "Wenn die EU nicht reagiert, machen wir uns lächerlich" !

    Viele EU-Bürger wollen die Zeitumstellung abschaffen.
    Politiker aller Parteien wollen das nun schnell umsetzen.
    Doch ganz so sicher ist das Ende der Zeitumstellung noch nicht.


    Nach der europaweiten Online-Befragung zur Umstellung zwischen Winter- und Sommerzeit sehen sich Befürworter einer Abschaffung gestärkt.
    "Dass 80 Prozent das halbjährliche Umstellen der Uhren ablehnen, ist ein klares Signal für die Abschaffung der Zeitumstellung", erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Theurer.
    Er sprach von einem "klaren Handlungsauftrag an die EU-Kommission".

    Die Brüsseler Behörde will sich also noch nicht in die Karten schauen lassen, ob sie einen Gesetzesvorschlag zur Abschaffung der Zeitumstellung vorlegen wird.
    Der Sprecher bekräftigte nur, die Umfrage sei kein Referendum.
    Bindend ist das nicht-repräsentative Votum, an dem sich bis Mitte August jeder beteiligen konnte, nicht.

    Aber kann die EU-Kommission hinter dieses deutliche Ergebnis tatsächlich noch zurück?
    Vertreter fast aller im Europaparlament vertretenen deutschen Parteien – unter ihnen CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP – meinen: Nein!
    "Ein so eindeutiges Ergebnis dürfen die EU-Institutionen nicht ignorieren", sagte CDU-Politiker Peter Liese.
    Martin Häusling von den Grünen sieht das ähnlich: "Wenn die Kommission auf diese 80 Prozent nicht reagiert, dann machen wir uns komplett lächerlich."
    Er spricht sich für eine dauerhafte Beibehaltung der Sommerzeit aus.

    Dafür ist auch der SPD-Politiker Ismail Ertug. "Als Vater kenne ich das Problem mit der Zeitumstellung beim Schlafengehen der Kinder.
    Es dauert, bis sie wieder ihren Rhythmus finden."
    Ertug sieht die EU-Kommission jetzt am Zug.
    Diese müsse möglichst schnell einen Gesetzesvorschlag vorlegen.

    Die EU-Kommission müsse "so schnell wie möglich einen Vorschlag für die Abschaffung der Zeitumstellung machen", verlangte auch der gesundheitspolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion, Peter Liese (CDU).
    Parlament und Mitgliedstaaten müssten die Änderung noch vor der der Europawahl 2019 annehmen.
    Der Europaabgeordnete Arne Gericke von den Freien Wählern sprach von einem "Durchbruch", der nun schnell zu einer Änderung führen könne.

    Die Kommission hatte die Befragung im Juli gestartet.
    Sie erhielt dabei 4,6 Millionen Antworten von Bürgern, Unternehmen und Verbänden.
    "Das ist die höchste Zahl von Antworten, die es in einer öffentlichen Befragung der Kommission jemals gab", sagte ein Kommissionssprecher.

    Zahlen noch nicht bestätigt
    Nach Informationen der Funke Mediengruppe sprachen sich dabei mehr als 80 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung aus.
    Drei Millionen Antworten stammten demnach aus Deutschland.
    Der Kommissionssprecher wollte diese Zahlen nicht bestätigen.
    Das Ergebnis werde zunächst bei einem Treffen am Donnerstag und Freitag durch die zuständige Verkehrskommissarin Violeta Bulc den anderen Mitgliedern der Kommission vorgestellt, sagte er.
    Danach solle die Erhebung aufgeschlüsselt nach dem Abstimmungsverhalten in den Mitgliedstaaten rasch veröffentlicht werden. Antworten kamen demnach aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten.

    Mit Blick auf das weitere Vorgehen sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas, die Befragung sei "kein Referendum".
    Sie sei "ein Element", das die Kommission bei geplanten Empfehlungen zu der Frage in Betracht ziehen werde.
    Ein weiteres sei die Resolution des Europaparlaments vom Februar.

    Die EU-Volksvertretung hatte damals eine Überprüfung gefordert.
    Dabei wurde auch auf Studien verwiesen, wonach die Sommerzeit "negative Folgen für die Gesundheit der Menschen" haben könne.
    Die Forderung des Verkehrsausschusses, die Sommerzeit ganz abzuschaffen, fand damals allerdings keine Mehrheit.

    Rückhalt im Rat der Länder nicht sicher
    Das konnte nun anders aussehen: Der Rückhalt im Parlament sei klar, sagte Liese der dpa.
    Auch Häusling sieht eine "ganz klare Mehrheit für eine Abschaffung der Zeitumstellung" im Europaparlament.
    Im Rat der Mitgliedstaaten ist die Lage Liese zufolge nicht ganz so eindeutig, aber: "Ich sehe auch da keine Mehrheit gegen die Abschaffung."

    Einige EU-Länder haben sich ohnehin schon positioniert.
    Litauen, Estland und Lettland sprachen sich ebenso für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus wie Finnland.
    Von Deutschland ist keine Position bekannt.
    Ein FDP-Antrag im Bundestag für eine ganzjährig geltende Zeitregelung in der EU scheiterte im März – auch an der Ablehnung durch CDU, CSU und SPD.

    Teilnehmer der Online-Befragung der Kommission konnten sich für die Beibehaltung der Sommerzeit oder ihre "Abschaffung in der gesamten Europäischen Union" aussprechen.
    Für den Fall einer Abschaffung konnte auch eine Präferenz entweder für "ständige Sommerzeit" oder "ständige Winterzeit" angegeben werden.

    Die Sommerzeit wurde aus Gründen der Energieeinsparung in Deutschland 1980 eingeführt, in anderen Mitgliedstaaten schon deutlich früher.
    Inzwischen ist sie einheitlich auf EU-Ebene geregelt, um im europäischen Binnenmarkt Probleme durch unterschiedliche Uhrzeiten im Gütertransport oder bei Flug- oder Bahnverbindungen zu vermeiden.
    Die Uhren werden dabei immer am letzten Sonntag im März vor und am letzten Sonntag im Oktober wieder zurückgestellt.


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    Europa vor der Zeitenwende: Was sie zur Abschaffung der Zeitumstellung wissen müssen !

    Millionen Europäer fordern die Abschaffung der Zeitumstellung. Die EU-Kommission will reagieren, Kanzlerin Merkel stimmt zu. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

    Im März eine Stunde vor, im Oktober eine Stunde zurück: Seit Jahrzehnten wird in der Europäischen Union zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt. Doch nun scheint das Ende dieser seit Jahren umstrittenen Regelung absehbar. In einer EU-weiten Umfrage hat sich eine überwältigende Mehrheit der Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen. Die Abstimmung war zwar nicht repräsentativ und auch nicht bindend. Doch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will dem folgen.
    "Die Menschen wollen das, wir machen das", sagte der Kommissionschef am Freitag im ZDF.

    Wird die Zeitumstellung nun wirklich abgeschafft?
    Gut möglich, aber nicht sofort. Die EU-Kommission hat zunächst einmal nur ein Vorschlagsrecht.
    Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen noch zustimmen.
    Wenn das noch vor Ende der Legislaturperiode im Mai 2019 passieren soll, müssen sie sich beeilen.
    Realistischer ist, dass es etwas länger dauert: Die zuständige EU-Kommissarin Violeta Bulc sagte am Freitag, wenn alles glatt laufe, könnte die Entscheidung im kommenden Jahr fallen - und die Zeitumstellung 2020 oder 2021 passé sein.

    Die Befürworter der Abschaffung sind sich sicher, dass es im EU-Parlament eine Mehrheit gibt.
    Im Rat der Mitgliedsländer ist die Lage unübersichtlicher.
    Einige Länder haben allerdings bereits ihre Unterstützung signalisiert - unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Ich persönlich hätte jedenfalls dafür eine sehr hohe Priorität", sagte die CDU-Chefin am Freitag.
    "Ich freue mich, wenn die Kommission dieses Votum ernst nimmt."

    Was würde das im Alltag bedeuten?
    Wenn künftig in Deutschland die ewige Sommerzeit gelten sollte, ginge beispielsweise am 1. Januar 2019 die Sonne in Frankfurt/Main morgens erst um 9.24 Uhr auf, ginge aber auch erst gegen 17.30 Uhr unter.
    Wenn eine dauerhafte Winterzeit eingeführt werden würde, hätte das umgekehrt Folgen für die langen Sommerabende: Am 1. Juli 2019 würde die Sonne in Frankfurt statt um 21.37 Uhr nun schon um 20.37 Uhr untergehen.
    Dafür würde sie bereits um 4.20 Uhr aufgehen.

    Wollen die Bürger die Abschaffung wirklich?
    Das wollte die EU-Kommission mit der Online-Umfrage herausfinden und das Ergebnis war sehr eindeutig: 84 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer wollen ein Ende des Hin und Her.
    Die Umfrage war allerdings nicht repräsentativ - jeder konnte mitmachen, und die Vermutung liegt nahe, dass sich vor allem Menschen mit einer klaren Meinung beteiligten.
    Allein drei Millionen Antworten kamen aus Deutschland, wo offensichtlich besonders viele Gegner der Umstellung sitzen: In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit vom März sprachen sich 73 Prozent der Befragten für die Abschaffung der Zeitumstellung aus.

    Warum gibt es den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit überhaupt?
    Eigentlich soll das Tageslicht besser genutzt werden.
    In Deutschland gab es die Sommerzeit schon mehrfach.
    Zuletzt wurde sie 1980 wieder eingeführt.
    Unter dem Eindruck der Ölkrise von 1973 hatte man die Hoffnung, auf diese Weise Energie zu sparen.
    Ein weiterer Grund war die Anpassung an die Nachbarländer, die diese Regelung schon hatten.
    Seit 1996 gibt es eine einheitliche EU-weite Regelung.
    Seitdem beginnt die Sommerzeit Ende März und hört Ende Oktober auf.
    In dieser Zeit ist es abends eine Stunde länger hell.

    Warum wollen die Kritiker der Zeitumstellung das nicht mehr?
    Sie argumentieren, dass tatsächlich keine Energie gespart wird.
    Laut Umweltbundesamt schalten die Deutschen im Sommer zwar wegen der Zeitumstellung abends seltener das Licht an - im Frühjahr und Herbst wird morgens allerdings mehr geheizt.

    Mediziner sehen zudem Risiken für die Gesundheit.
    In der Forsa-Umfrage gab rund ein Viertel der Befragten an, schon einmal gesundheitliche Probleme wegen der Zeitumstellung gehabt zu haben.
    Als Beschwerden wurden vor allem Müdigkeit, Schwierigkeiten beim Einschlafen und Konzentrationsprobleme genannt.
    In der Umfrage der EU-Kommission gaben drei Viertel der Teilnehmer an, die Zeitumstellung habe negative Auswirkungen auf ihr Leben.

    Was passiert, wenn der Gesetzesvorschlag wirklich beschlossen wird?
    Sollte das Hin und Her abgeschafft werden, könnte jedes Land für sich entscheiden, ob es dauerhaft die Standardzeit - also Winterzeit - oder die Sommerzeit einführen möchte.
    Diese Entscheidung ist eine nationale Angelegenheit und würde von einer Abschaffung der Zeitumstellung nicht berührt.

    Würde das nicht zu einem Flickenteppich der Zeit in der EU führen?
    Gut möglich. In der Online-Umfrage stimmte die Mehrheit zwar für eine dauerhafte Sommerzeit.
    In vier Ländern - Finnland, Dänemark, den Niederlanden und Tschechien - sprachen sich die Teilnehmer jedoch mehrheitlich für eine dauerhafte Winterzeit aus.

    In der EU gibt es ohnehin schon drei Zeitzonen.
    In Deutschland und 16 weiteren Staaten herrscht die gleiche Uhrzeit: die Mitteleuropäische Zeit, genannt MEZ.
    Darunter sind die Niederlande, Belgien, Österreich, Dänemark, Frankreich, Italien, Kroatien, Polen und Spanien.
    Acht Länder – Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Rumänien und Zypern – sind eine Stunde voraus: dort gilt die Osteuropäische Zeit oder OEZ.
    Drei Staaten sind eine Stunde zurück, nämlich Irland, Portugal und Großbritannien, wo die Westeuropäische Zeit gilt, die WEZ.

    Wie reagiert die Wirtschaft auf die Pläne der EU-Kommission?
    Mit gemischten Gefühlen, aber eher positiv.
    Der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer, zeigte sich erfreut: "In der Tat bringt der Dreh am Zeiger keine spürbare Energieeinsparung."
    Auch der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände ist für die Abschaffung: "Die Zeitumstellung hat in viele Arbeitszeitkonzepte und Logistikabläufe Unruhe gebracht", teilte der Verband mit.

    Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, betonte hingegen, die positiven und negativen Effekte glichen sich aus.
    "In manchen Unternehmen führt die Zeitumstellung zu Mehraufwand, zum Beispiel in Betrieben mit Schichtdienst oder im Bahnverkehr."
    Insbesondere Betriebe, die Dienstleistungen für Outdooraktivitäten anbieten, profitierten jedoch von der Sommerzeit.
    Nun dürfe nicht überstürzt gehandelt werden.

    Wie merke ich mir, ob die Zeit eine Stunde vor oder zurück gestellt werden muss?
    Dazu gibt es zahlreiche Eselsbrücken.
    Eine davon lautet: "Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür.
    Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen."
    Im März wird die Uhr also eine Stunde vorgestellt, im Oktober eine Stunde zurück.
    Auf Englisch geht es noch einfacher: Spring forward, fall back.


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  6. #16
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    Vorschlag von Juncker: So will die EU die Zeitumstellung abschaffen !

    Die Zeitumstellung wird abgeschafft.
    Dafür haben sich viele Bürger ausgesprochen, und die EU will sie erhören.
    Doch wie soll das ablaufen?
    Das hat EU-Kommissionschef Juncker nun erklärt.

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Abschaffung der Zeitumstellung für das kommende Jahr angekündigt.
    Die Europäer würden nicht zufrieden sein, wenn aufgrund europäischer Regulierungen weiterhin zwei Mal im Jahr die Zeit umgestellt würde, sagte Juncker in seiner Rede zur Lage der Union in Straßburg.
    Die Entscheidung, ob sie die Sommer- oder die Winterzeit behalten wollen, sollen die Mitgliedstaaten demnach selbst treffen.

    Die Kommission veröffentlichte einen Vorschlag, wie die Abschaffung der Zeitumstellung funktionieren soll.
    Demnach würden am 31. März 2019 das letzte Mal die Uhren in den EU-Staaten verpflichtend umgestellt.
    Beim nächsten Termin, dem 27. Oktober 2019, wäre die Zeitumstellung für die Mitgliedstaaten freiwillig.
    Danach soll es keine weiteren Umstellungen zwischen Sommer- und Winterzeit geben.

    4,6 Millionen Umfrageteilnehmer gegen Zeitumstellung
    "Ich erwarte, dass das Parlament und der Rat (der Mitgliedstaaten) dies ebenso sehen und dafür sorgen, dass regionale, binnenmarktkonforme Lösungen gefunden werden", sagte Juncker.

    Das Europaparlament hatte im Februar von der Kommission eine Überprüfung der Zeitumstellung gefordert.
    Bei einer nicht-repräsentativen Onlinebefragung im Juli sprachen sich 84 Prozent der rund 4,6 Millionen Teilnehmer gegen die Zeitumstellung aus.
    Auf ein besonders hohes Interesse stieß die Befragung in Deutschland.
    3,79 Prozent der Bundesbürger nahmen teil.


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    Sommer- oder Winterzeit? Länder sollen bis April entscheiden !

    Brüssel Die EU dringt bei der Zeit-Reform zur Eile.
    Bis April 2019 sollen die Länder mitteilen, ob sie Sommer- oder Normalzeit anwenden werden.

    Erst vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission das Ende der halbjährlichen Zeitumstellung eingeläutet.
    Jetzt will Brüssel keine Zeit mehr verlieren: Schon Ende März 2019 sollen die Uhren in Europa zum letzten Mal verbindlich auf die Sommerzeit umgestellt werden – was danach passiert, soll jeder Mitgliedstaat selbst entscheiden.

    EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc sagte am Freitag bei der Vorlage eines entsprechenden Gesetzentwurfs: „Der sehr ehrgeizige Zeitplan wird es den Bürgern ermöglichen, die Vorteile der Abschaffung unverzüglich zu nutzen.“

    Gesetz muss bis März 2019 verabschiedet sein
    Der Entwurf sieht vor, dass jeder Mitgliedstaat bis April 2019 ankündigt, ob er künftig dauerhaft Sommer- oder Normalzeit anwenden wird.
    Wo dauerhaft zur Normalzeit zurückgekehrt werden soll, würden die Uhren letztmalig im Oktober nächsten Jahres umgestellt.

    Danach, so die Kommission, wären die jahreszeitlich bedingten Zeitsprünge nicht mehr möglich.
    Voraussetzung für den Zeitplan ist, dass EU-Parlament und Mitgliedstaaten bis Dezember ihre Stellungnahmen abgeben und das entsprechende Gesetz bis März 2019 verabschiedet wird.

    Mitgliedstaaten sollen sich absprechen
    Bis dahin stehen die nationalen Regierungen und Parlamente noch vor einer heiklen Diskussion: Sommer- oder Winterzeit?
    Und was machen die anderen?

    Die Bundesregierung hielt sich auch am Freitag bedeckt, welche Zeit in Deutschland gelten soll.
    Es gebe noch keine Positionierung, hieß es.
    Demnächst sollten alle Ministerien der Regierung dazu angehört werden.

    Sowohl in Berlin als auch in Brüssel wird die Notwendigkeit betont, dass sich möglichst viele EU-Staaten absprechen.
    Bulc räumte ein, wenn dies nicht gelinge, könnten im Ergebnis beispielsweise die Nachbarländer Belgien und Niederlande unterschiedliche Zeiten haben.
    Die Kommission setze aber darauf, dass die Staaten ihr Vorgehen mit ihren Nachbarn koordinierten.

    EU-Kommission begründet Vorgehen auch mit eigenen Bedenken
    Bulc verwies indes auch darauf, dass es in der EU bereits drei unterschiedliche Standardzeitzonen für West-, Mittel- und Osteuropa gebe.
    Anders als bislang begründete die Kommission ihr Vorgehen nicht nur mit dem Ergebnis einer Internetbefragung, sondern auch mit eigenen Bedenken gegen die Zeitumstellung.

    Die Energieeinsparung sei minimal, dafür klagten Bürger zunehmend über negative Auswirkungen auf die Gesundheit.
    Und: Die EU wolle sich „in das Leben der Leute nicht durch Mikromanagement einmischen“.


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  8. Folgende Benutzer haben sich bei collombo für diesen Beitrag bedankt:

    Bummi1959 (20.10.18)

  9. #18
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    Letzte Zeitumstellung? Wenn die Winterzeit abgeschafft wird, droht Europa das Chaos !

    Am 28. Oktober werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt: Wenn es nach dem Willen der EU-Bürger geht, könnte es die letzte Winterzeit sein.

    Würde das Ergebnis einer EU-weiten Online-Befragung ohne Verzögerungen umgesetzt, dürften wir ab 31. März 2019 ohne weitere Uhr-Umstellungen wohl in der Sommerzeit leben.
    84 Prozent hatten sich bei der Internet-Abstimmung gegen die Zeitumstellung ausgesprochen.

    Mehr als drei Millionen der insgesamt 4,3 Millionen Stimmen kamen aus Deutschland.

    Tatsächlich hat die Europäische Kommission bereits einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, nach dem sich die einzelnen Mitgliedsstaaten schon im April 2019 entscheiden sollen, ob sie die Zeitumstellung fortführen oder nicht.

    Die jeweiligen Staaten könnten festlegen, ob sie fortan in ewiger Sommer- oder Winterzeit leben wollen oder weiterhin zwischen beiden Zeiten wechseln wollen.

    Wird Europa zum Zeitzonen-Flickenteppich?
    Dies könnte aber dazu führen, dass Europa zu einem unüberschaubaren „Flickenteppich" wird:

    Wer sich etwa aus dem polnischen Krakau auf dem Weg nach Brandenburg durch die Slowakei und Tschechien macht, müsste seine Uhr im Extremfall innerhalb weniger Stunden dreimal vor- und zurückstellen.

    Droht uns also das Zeitzonen-Chaos?
    Die zuständige EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc appelliert an die Mitgliedsstaaten, sich mit den jeweiligen Nachbarstaaten abzustimmen und eine „gute Lösung“ zu finden.
    Was aber, wenn sich eine solche abgestimmte Lösung nicht findet, und einzelne Mitgliedsstaaten – wie in der Flüchtlingsfrage – nationale Alleingänge unternehmen?

    Justizministerin Katarina Barley (SPD) versucht die Wogen zu glätten: Es werde „voraussichtlich” keinen deutschen Sonderweg geben.
    „Ich halte es für relativ unwahrscheinlich, dass wir das in einem Alleingang machen“, sagte Justizministerin Katarina Barley (SPD) am vergangenen Mittwoch bei der Regierungsbefragung im Bundestag.

    Gleichwohl räumt Barley ein, dass es trotz der nahenden Frist noch keine abgestimmte Haltung in der Bundesregierung gebe.
    Es sei aber sinnvoll, „dass man das in einem größeren Gebiet gleich handhabt“, so Barley.

    Portugiesen und Polen für ewigen Sommer, Finnen und Dänen ewigen Winter
    Die Europäische Kommission unter der Präsidentschaft von Jean-Claude Juncker hatte sich dazu bekannt, den Willen der Online-Befragung umzusetzen: „Die Menschen wollen das, wir machen das", so Juncker.
    Die EU-Staaten und das Europaparlament müssten dem Vorhaben allerdings noch mehrheitlich zustimmen.

    Verkehrskommissarin Bulc zufolge haben bisher erst einige wenige Mitgliedstaaten offiziell zu dem Vorschlag Stellung genommen.
    Aus der Befragung gehe hervor, dass sich die Teilnehmer in Portugal, Zypern und Polen am deutlichsten für dauerhafte Sommerzeit ausgesprochen hätten.
    Dagegen seien in Finnland, Dänemark und den Niederlanden mehr Menschen für die ewige Winterzeit gewesen.

    Forscher: „Sommerzeit macht uns dicker, dümmer und grantiger“
    Ärzte und Wissenschaftler begrüßen zwar grundsätzlich das Vorhaben, die Zeitumstellung abzuschaffen: Aus ihrer Sicht widerspricht der künstliche Wechsel der Biologie.
    Viele Forscher warnen nun allerdings auch vor der dauerhaften Einführung der Sommerzeit – sie könne fatale Folgen haben!

    Drastische Worte findet beispielsweise Till Roenneberg vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität München.
    Stelle man die Uhren ganzjährig auf Sommerzeit um, drohe der „Cloxit“.
    „Man erhöht die Wahrscheinlichkeit für Diabetes, Depressionen, Schlaf- und Lernprobleme - das heißt, wir Europäer werden dicker, dümmer und grantiger.“


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    Bummi1959 (20.10.18)

  11. #19
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    Bundesbürger mehrheitlich für Beibehaltung der Sommerzeit !

    München/Berlin - Die Bundesbürger sind mehrheitlich dafür, die Sommerzeit dauerhaft einzuführen.
    Wie das Magazin "Focus" berichtet, sprachen sich in einer Umfrage des Instituts Kantar Emnid 51 Prozent der Befragten für die Sommerzeit aus.

    42 Prozent der Bürger dagegen sind dafür, künftig nur noch die Winterzeit beizubehalten.
    Besonders groß ist danach die Zustimmung zur Winterzeit bei den älteren Bundesbürgern.
    Von den über 65-Jährigen sprachen sich 57 Prozent für die Winterzeit und nur 38 Prozent für die Sommerzeit aus.
    Umgekehrt gibt es bei den 14- bis 29-Jährigen mit 66 Prozent die größte Zustimmung zur dauerhaften Sommerzeit (Winterzeit: 27 Prozent).
    Kantar Emnid befragte vom 16. bis 17. Oktober insgesamt 1009 Wahlberechtigte.

    Für eine dauerhafte Sommerzeit ist dem "Focus" zufolge auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
    "In Europa will eine große Mehrheit der Menschen ohne Zeitumstellung leben.
    Das sollte uns antreiben.
    Ich kann mir zwölf Monate Sommerzeit jedenfalls gut vorstellen", sagte Spahn dem "Focus".
    Gegenwind zur Haltung Spahns kommt dagegen vom Deutschen Lehrerverband.
    Dessen Verbandsvorsitzender Heinz-Peter Meidinger verlangte, künftig die Winterzeit beizubehalten.
    "Aus Eltern-, Schüler- und Lehrersicht wäre eine Umstellung auf dauerhafte Winterzeit unbedingt geboten", sagte er.
    Damit werde verhindert, dass sich Kinder monatelang bei Dunkelheit auf den Schulweg machen müssen.

    Die EU-Kommission plant, die Zeitumstellung im nächsten Jahr abzuschaffen und entweder die Sommer- oder Winterzeit dauerhaft beizubehalten.


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  12. #20
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    Umfrage: Mehrheit in NRW will Zeitumstellung abschaffen !

    Eine Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen will laut einer Umfrage die Zeitumstellung abschaffen.
    78 Prozent sprachen sich in einer Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit gegen einen Wechsel von Sommer- und Winterzeit aus.
    Nur knapp ein Fünftel der Befragten (18 Prozent) findet die Zeitsprünge demnach grundsätzlich sinnvoll.

    Auf die Frage, welche Zeit stets gelten sollte, entfielen mit 46 Prozent die meisten Stimmen auf die Sommerzeit.
    33 Prozent wollen für immer Winterzeit, der Rest konnte sich nicht entscheiden.
    Beiden Lagern kommt es auf die Helligkeit an: Die Befürworter der Winterzeit finden am wichtigsten, dass es in den kalten Monaten früher hell ist.
    Die Anhänger der Sommerzeit begrüßen, dass es abends länger hell ist.

    71 Prozent der Befragten gaben an, die Zeitumstellung habe körperlich keine Probleme bereitet.
    Die übrigen 29 Prozent erinnerten sich an Folgen wie Müdigkeit, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen und Gereiztheit.

    Die EU-Kommission in Brüssel hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, nach dem im März 2019 zum letzten Mal verpflichtend alle EU-Staaten an der Uhr drehen müssten.
    Die DAK halte ein Ende der Zeitumstellung für sinnvoll, sagte der Leiter der Landesvertretung in NRW, Klaus Overdiek.

    Studien belegten seit 2007 eine steigende Ablehnung gegen den ständigen Wechsel von Sommer- und Winterzeit.


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