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Thema: Diverses: Alles über das Internet - Störungen [Internetausbau usw.] !

  1. #221
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    StreamOn: Gericht weist Eilantrag der Deutschen Telekom zurück !

    Die von der Deutschen Telekom angebotene Option StreamOn befindet sich nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Köln nicht im Einklang mit deutschen Gesetzen.
    Die Richter folgen damit der Auffassung der Bundesnetzagentur, die sich vor knapp einem Jahr ähnlich äußerte.
    Die Folgen des Urteils sind noch nicht absehbar.
    Unter Umständen müssen Kunden auf die Vorteile der Option künftig verzichten.

    Im Dezember 2017 hatte die Bundesnetzagentur mitgeteilt, dass StreamOn vor allem in zwei Punkten geltende Vorschriften missachten würde.
    So sei nicht nur die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit bei der Nutzung bestimmter Dienste rechtswidrig, sondern auch die Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung im EU-Ausland; dort greifen die StreamOn-Vorteile nicht, stattdessen wird das zum Tarif gehörende Datenvolumen genutzt.
    Den verlangten Anpassungen wollte die Deutsche Telekom nicht nachkommen, stattdessen wurde im März ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht.

    Der wurde nun mit der gleichen Begründung zurückgewiesen.
    In einer Pressemitteilung heißt es, dass die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit auch dann die Netzneutralität verletze, wenn der Nutzer dem zustimme - dies sei schlicht „unerheblich".
    Hinzu komme die Verletzung der EU-Roaming-Regeln: „Danach dürften für Roaming-Dienste im europäischen Ausland keine zusätzlichen Entgelte im Vergleich mit den inländischen Endkundenpreisen verlangt werden.
    Dadurch, dass die Telekom eine Anrechnung der gestreamten Datenmengen auf das jeweilige Datenvolumen nur bei einer Inlandsnutzung ausschließe, werde sie diesen Anforderungen nicht gerecht."

    Ob die Deutsche Telekom Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen wird, ist noch nicht bekannt.
    Ebenso bleibt abzuwarten, wie sich die Bundesnetzagentur verhalten wird.
    Denn eine solche Beschwerde hätte keine aufschiebende Wirkung, Sanktionen könnten somit jederzeit verhängt werden.
    Für den Fall des Scheiterns vor Gericht hatte die Deutsche Telekom das Aus von StreamOn angedroht.
    Begründet wurde dies mit den hohen Kosten, die eine Berücksichtigung des EU-Roaming-Regeln nach sich ziehen würden.

    StreamOn ermöglich die Nutzung zahlreicher Dienste, ohne dass der dabei entstehende Datenverkehr auf das zum Vertrag gehörende Datenvolumen angerechnet wird.
    Allerdings wird gleichzeitig die maximale Übertragungsrate während der Nutzung der Dienste reduziert, was eine Beeinträchtigung der Video- und Audio-Qualität nach sich ziehen kann.
    Zusätzliche Kosten entstehen durch die Aktivierung von StreamOn nicht, nach Angaben der Deutschen Telekom nutzen mehr als eine Million Kunden die Option.


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  2. #222
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    Unitymedia-Kunden wütend: Kein TV, Internet und Telefon in NRW !

    Essen. Internet, TV oder Telefon? Bei Unitymedia-Kunden in Nordrhein-Westfalen momentan Fehlanzeige.
    Die Dienste von Unitymedia sind stark gestört oder funktionieren gar nicht.

    Dies bestätigt Unitymedia via Twitter:

    @UnitymediaHilfe
    Gegenwärtig gibt es am zentralen Netzknotenpunkt in Münster eine größere Störung, von der Kunden in NRW betroffen sind.
    Alle Dienste von Unitymedia (Telefon, Internet, TV) sind aktuell nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.
    Updates folgen hier.
    11:47 AM - Nov 22, 2018
    Dort heißt es: „Gegenwärtig gibt es am zentralen Netzknotenpunkt in Münster eine größere Störung, von der Kunden in NRW betroffen sind.
    Alle Dienste von Unitymedia (Telefon, Internet, TV) sind aktuell nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.“

    Das Unternehmen verspricht, seine Kunden auf dem Laufenden zu halten.

    Unitymedia-Kunden wütend: „Wieder mal Totalausfall“
    Auch auf der Website allestörungen.de berichtet Kunden wütend über die Ausfälle.
    Ein User schreibt: „Wiedermal Totalausfall in in 48159 Münster.“
    Ceila geht gar noch weiter und droht mit einer Kündigung: „Werde aufjedenfall nie wieder einen Vertrag bei Unitymedia machen.“

    Seit 10 Uhr gehen auf der Seite, die über Störungen jeder Art berichtet, bis zu 1000 Meldungen ein.
    Bei Unity Media kam es in der Vergangenheit bereits häufiger zu Komplettausfällen.


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  3. #223
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    Breitbandausbau: Engpässe beim Tiefbau verhindern Glasfaser-Ziele !

    Selbst wenn sich die Debatte in den letzten Wochen vor allem auf Mobilfunk und 5G konzentrierte, bleibt das Verlegen der Glasfaserkabel eine zentrale Aufgabe, um den Breitbandausbau in Deutschland voranzubringen.
    Die gesteckten Gigabit-Ziele könnten aber an den mangelnden Tiefbau-Kapazitäten scheitern.

    Das geht aus einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) hervor, die der alternative Provider-Verband Breko zusammen mit Lösungsvorschlägen präsentiert.
    Beim Status Quo droht der Glasfaserausbau zu stocken

    Die Botschaft im WIK-Gutachten ist deutlich: Sollte sich nichts ändern, sind die Gigabit-Ziele der Bundesregierung kaum zu erreichen.
    Bis 2025 soll laut dem Koalitionsvertrag flächendeckend eine Gigabit-Infrastruktur existieren.
    „Mit einem ‚Weiter so‘ besteht die Gefahr, dass maximal die Hälfte aller deutschen Haushalte bis 2025 mit direkten Glasfaseranschlüssen versorgt werden können“, so WIK-Chefin Iris Henseler-Unger.

    Vor allem beim Tiefbau müsse gehandelt werden.
    Das ist ohnehin der entscheidende Kostenfaktor, 80 bis 90 Prozent der Kosten eines Glasfaserprojekts entfallen auf den Personal-, Material- und Maschineneinsatz.
    Wenn sich aufgrund Engpässen im Tiefbaumarkt nun die Bauarbeiten verzögern oder die Preise steigen, hat das also unmittelbare Konsequenzen für den Glasfaserausbau.

    Die Gründe für diese Trends sind der Studie zufolge vielfältig.
    So sind Tiefbaufirmen in Deutschland häufig stark spezialisiert, sodass nur ein Bruchteil der Kapazitäten für den FTTB/FTTH-Ausbau zur Verfügung steht.
    Und gerade große Baufirmen engagieren laut dem WIK bislang nicht im Glasfaserausbau, weil die Projekte zu kleinteilig und damit unrentabel sind. Hinzu kommt noch der Mangel an Fachkräften.

    Was tun?
    Um die Probleme zu lösen, nennt die Studie mehre Vorschläge.
    So sollten beim Tiefbau künftig nicht mehr Einzel-, sondern langfristige Verträge abgeschlossen werden.
    Damit könnten Glasfaserprojekte auch für große Unternehmen interessanter werden.

    Erleichtert werden müsse zudem der Einsatz alternativer und kostensparender Verlegetechniken wie Mini- oder Micro-Trenching.
    Auch das Verlegen der Glasfaser in vorhandene Leer- und Abwasserrohre beschleunige den Ausbau.
    Erforderlich sei dafür aber auch ein Umdenken der Kommunen, die Akzeptanz alternativer Verlegemethoden müsse erhöht werden.
    In der Praxis würden Kommunen diese häufig noch ablehnen oder die Genehmigungsverfahren nehmen sehr viel Zeit in Anspruch.

    Nachholbedarf bestehe außerdem bei den Förderprogrammen.
    Um Lastspitzen beim Tiefbau zu vermeiden, sollten die Fördermittel nicht mehr in Wellen, sondern kontinuierlich vergeben werden.
    Diesen Schritt hat das für die digitale Infrastruktur zuständige Bundesverkehrsministerium bereits im Sommer angekündigt.

    Bundesregierung bestreitet Tiefbau-Engpässe
    Nichtsdestotrotz bleibt aktuell fraglich, inwieweit die Bundesregierung auf die Tiefbau-Engpässe reagieren wird.
    Denn zuletzt hieß es in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP, das Problem wäre nicht nachvollziehbar.
    Das Verkehrsministerium beruft sich dabei auf ein „Spitzengespräch mit Unternehmens- und Verbandsvertretern der deutschen Bauindustrie und der TK-Wirtschaft“ im Juni.
    Dabei hätten sich „keine generellen Rückschlüsse auf mögliche Engpässe“ ergeben.

    Ebenso wenig gebe es „Erkenntnisse über Marktpreissteigungen im Tiefbaubereich“.
    Auch für die kommenden Jahre gibt man sich entspannt.
    Selbst wenn sich durch die anvisierten Gigabit-Ziele immer mehr Ausbau-Projekte lanciert werden, sei zu erwarten, dass „in der Bauwirtschaft eine nachfragegerechte Erhöhung der Baukapazitäten erfolgen wird“.

    Verbände sowie Netzbetreiber klagen allerdings schon seit Jahren über die Kapazitätsengpässe in der Baubranche.
    Kritisch äußerte sich daher die FDP angesichts der Antwort.
    Der Abgeordnete Oliver Luksic erklärte gegenüber Heise Online, die Erwartungen der Bundesregierung wären völlig unrealistisch.

    Effiziente Förderprogramme und Gutschein-System
    Engpässe im Tiefbau sind indes nicht das einzige Problem.
    WIK-Chefin Henseler-Unger: „Unsere Studie zeigt: Es gibt nicht die eine Ursache für den schleppenden Glasfaserausbau in Deutschland.“
    Vielmehr müsste noch bei einer Vielzahl von Stellschrauben nachjustiert werden, um die Gigabit-Ziele zu erreichen.

    Dazu zählt das WIK eine vereinfachte Bürokratie, durch die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
    Hilfreich wäre es bereits, wenn Kommunen einen festen Ansprechpartner benennen.
    Ebenso sollten Kommunen auf digitale Tools bei der Planung einsetzen.
    Aufwändige Außentermine auf Baustellen könnten laut WIK in vielen Fällen durch Fotos und Videokonferenzen ersetzt werden.

    Ebenso gefordert wird die Einführung eines Gutschein-System, um die Nachfrage anzukurbeln.
    Bürger und Unternehmen, die sich für einen Glasfaseranschluss an ihr Gebäude entscheiden, würden dann eine Prämie erhalten.


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  4. #224
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    Telekom rüstet 2,3 Millionen Anschlüsse auf 250 Mbit/s !

    Die Telekom hat innerhalb von nur vier Wochen rund 2,3 Millionen Haushalte für Super Vectoring (250 Mbit/s) freigeschaltet.

    Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen vier Wochen an rund 2,3 Millionen Anschlüssen die Datenübertragungsraten mit Super Vectoring auf bis zu 250 Mbit/s erhöht, teilte die Telekom per Pressemitteilung mit.

    Die Anzahl der Anschlüsse, die nun Geschwindigkeiten bis 250 Mbit/s erhalten können, stieg somit auf rund 16 Millionen an.
    Neben der Aufrüstung von Super Vectoring erhielten auch rund 300.000 Anschlüsse ein Upgrade auf das einfache Vectoring und bekommen so nun Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.

    Von den Upgrades konnten vor allem Berlin, Duisburg und Mannheim mit mehreren Hunderttausend Anschlüssen sowie Bad Soden-Salmünster, Großdubrau und Herzlake mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitieren.
    „Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom.
    Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv.
    Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom.“

    Natürlich muss der Kunde noch einen entsprechenden Tarif buchen, um die Geschwindigkeiten voll auszukosten.
    Ob Sie von der neuen Super-Vectoring-Welle ebenfalls profitieren, können Sie über die Webseite feststellen.



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  5. #225
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    Breitband - Telekom darf teil Drosselung von Konkurrenz-Glasfaser verlangen !

    Weil es bei Kupferleitungen in Kombination mit Vectoring und Glasfaser zu Frequenzüberschneidungen kommen kann, darf die Telekom in bestimmten Fällen die Drosselung von Glasfaseranschlüssen der Konkurrenz verlangen.

    Trotz zunehmender Bemühungen läuft der Glasfaserausbau in Deutschland weiterhin nicht rund.
    Selbst wenn das eigene Wohnhaus bereits per Glasfaser angeschlossen sein sollte (FTTH: Fibre to the Home) können Kupferleitungen, die in vielen Häusern noch in die einzelnen Wohnungen verlegt sind, weiterhin zum Problem werden.
    Sie sind auch der Grund, warum die Telekom künftig die Drosselung von Glasfaserverbindungen der Konkurrenz verlangen darf.

    Mit Bezug auf einen Artikel von Welt Online berichtet Winfuture über eine entsprechende Entscheidung der Bundesnetzagentur.

    Demzufolge kann die Telekom entsprechende Forderungen zur Drossellung oder sogar Abschaltung von Glasfaserverbindungen an deren Betreiber stellen, wenn diese den Datenverkehr über die Kupferleitungen im Haus, welche die Telekom für Vectoring nutzt, stören.

    Das zugrunde liegende Problem, aus dem sich die Entscheidung der BNetzA ergibt, entsteht in den Kupferleitungen, die häufig noch in älteren Häusern mit mehreren Wohnungen vorhanden sind.
    Stellt die Telekom hier Vectoring-Anschlüsse zur Verfügung, während Konkurrenzunternehmen gleichzeitig Glasfaserverbindungen bereitstellen, kann es nach Angaben der Telekom zu Störungen der Verbindung kommen.
    Diese wiederum entstehen offenbar aus Überschneidungen der Übertragungsfrequenzen in den Leitungen.

    Die BNetzA begründet ihre Entscheidung zugunsten der Telekom damit, dass die Kupferkabel in den Häusern zum Teilnehmeranschluss gehören.
    Dem Telekommunikationsgesetz entsprechend falle die Hoheit über die Leitungen demnach nicht dem Hauseigentümer zu, sondern dem Betreiber des Telekommunikationsnetzes, in diesem Fall der Telekom.

    Damit die Telekom wiederum ungehindert ihre eigenen Vectoring-Anschlüsse anbieten kann, darf sie entsprechend der Entscheidung der BNetzA die Konkurrenz verpflichten, die Nutzung der problematischen Frequenzen einzustellen.
    Die Folge wäre allerdings eine Verringerung der Geschwindigkeit auf maximal 600 Megabit pro Sekunde - ein Gigabit-Angebot per Glasfaser fiele dementsprechend flach.

    Inwiefern die Telekom künftig von ihrem Recht Gebrauch machen wird, ist noch unklar - der Konzern hat sich bislang zur Entscheidung der BNetzA noch nicht geäußert.


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  6. #226
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    Großstörung bei Unitymedia: Kein Internet und Telefon in NRW - Anbieter gibt Entwarnung !

    Köln. Die Störung scheint behoben.
    Wie Unitymedia auf Twitter mitteilt, sei die Großstörung, die über den Tag hinweg etliche Kunden quälte behoben.

    Was war passiert?
    Wegen einer Großstörung beim Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Köln haben viele NRW-Kunden derzeit keinen Zugang zum Internet.
    Auch die Telefone bleiben stumm.

    Unitymedia: Großstörung in diesen Gebieten
    Die „allestoerungen.de“ verzeichnete bereits am Freitagabend Hunderte Störungsmeldungen.

    Die Meldungen stammen aus dem gesamten Bundesgebiet.
    Hauptsächlich betroffen sind auch einige Ruhrgebietsstädte.
    So stammen die meisten NRW-Meldungen aus Dortmund, Essen und Gelsenkirchen aber auch aus Wuppertal, Köln und Düsseldorf.

    Ein genervter Kunde schreibt auf der Störungsmelde-Seite: „Eine Woche auf Geschäftsreise und man kommt heim und will nur in Ruhe streamen, tja, da hat man die Rechnung ohne UM gemacht.“

    Am Samstagmorgen ist die Störung noch lange nicht behoben.
    Gegen 9 Uhr zählte „allestoerungen.de“ bereits über 150 Meldungen.

    Unitymedia: Dauer der Störung unklar
    Über Twitter suchen Unitymedia-Kunden Hilfe beim Support.
    Der kann derzeit nur bestätigen, in welchen Bereichen eine Störung vorliegt.

    Wie lange die Störung andauert, ist derzeit nicht bekannt:

    Unitymedia-Support: „Welcher Amateur sitzt denn da bei uns an der Steckdose?“
    Genau im Störungszeitraum berichtet eine Kundin von einem ganz anderen Problem.
    Ihr sei das Internet nach Kündigung zu früh abgestellt worden.

    Ein Mitarbeiter im Kundenservice reagiert genial: „Das hör ich heute zum 2ten Mal.
    Welcher Amateur sitzt denn da bei uns an der Steckdose?
    Sicher dass es sich nicht um ne Störung handelt?“


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    Zum 2. Mai: Telekom erhöht die Preise für Hunderttausende Kunden !

    Viele Internetnutzer mit einem Vertrag bei der Deutschen Telekom müssen sich im Frühjahr auf höhere Preise einstellen.
    Der Konzern plant offenbar einige Änderungen bei seinen Festnetztarifen.


    Die Telekom baut die Tarifstruktur bei Festnetzanschlüssen um und erhöht für zahlreiche Kunden die Preise.
    Das bestätigte ein Telekom-Sprecher auf Nachfrage.
    Demnach soll die Grundgebühr beim Tarif MagentaZuhause S zum 2. Mai für einige Kunden um knapp fünf Prozent angehoben werden.
    Statt 34,95 kostet der Internet- und Festnetzanschluss dann mindestens 36,65 Euro pro Monat.

    Die betroffenen Kunden sollen ab Montag über die Preiserhöhung informiert werden.
    Laut inside-handy.de müssen mehrere Hunderttausend Kunden mit der unerfreulichen Mitteilung rechnen.

    Wer die Preiserhöhung von 1,70 Euro im Monat zum Anlass nehmen will, um seinen Vertrag zu kündigen, hat dafür sechs Wochen Zeit.

    Die Deutsche Telekom begründet die Tarifanpassungen unter anderem mit gestiegenen Energiepreisen und den hohen Investitionskosten beim Netzausbau.
    "Die Telekom versucht stets, Kostensteigerungen nicht an ihre Kunden weiterzugeben", sagte der Telekom-Sprecher.
    "Die allgemeine Preisentwicklung macht aber leider auch vor uns nicht halt.
    Beim Tarif MagentaZuhause S können wir die gestiegenen Kosten pro Anschluss nicht mehr kompensieren."

    Zur Durchsetzung der Preiserhöhung müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens muss eine mögliche Preisanpassung in den Vertragsbedingungen ausdrücklich vorgesehen sein.
    Eine entsprechende Klausel, in der sich die Telekom Preiserhöhungen innerhalb der Vertragslaufzeit vorbehält, findet sich in den AGB.
    Zweitens muss die Telekom außerdem nachweisen können, dass die Betriebskosten seit Vertragsabschluss tatsächlich gestiegen sind.
    Kunden, bei denen das nicht zutrifft, bleiben verschont.

    Der Tarif MagentaZuhause S ist aktuell die günstigste Doppel-Flat im Programm der Telekom.
    Das Paket beinhaltet eine Telefon- und Internetflatrate für Anrufe ins deutsche Festnetz und eine DSL-Leitung mit bis zu 16 Mbit/s Downloadrate.
    Für höhere Geschwindigkeiten zahlen die Kunden etwa 40 bis 55 Euro im Monat Grundgebühr.

    Auch auf Nutzer eines alten "Call & Surf Basic"-Tarifs kommt eine Preiserhöhung zu.
    Dieses Angebot wird zum 4. Februar eingestellt.
    Die Bestandskunden werden in den neuen Tarif MagentaZuhause XS überführt.
    Dieser beinhaltet eine DSL-Flatrate mit 16 Mbit/s im Downstream, aber keine Telefon-Flatrat.
    Er kostet 31,95 Euro und damit zwei Euro mehr als der vorherige Tarif.
    Wer die Umstellung nicht akzeptiert, wird aus seinem Vertrag entlassen.


    Quelle:
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    RuNet: Russland will sich testweise vom globalen Netz abtrennen !

    Russische Internetprovider müssen einem Gesetzentwurf zufolge in der Lage sein, sämtlichen inländischen Datenverkehr über staatlich kontrollierte Knotenpunkte zu leiten.
    Schon bald soll das erprobt werden.


    Internjet, Internet ohne Inter: Die Witze über das Projekt werden schon seit Jahren gemacht, aber jetzt wird es möglicherweise ernst.
    Noch vor dem 1. April, berichtet das als seriös geltende russische Medienunternehmen RBK, werden die Internetprovider im Land testweise den russischsprachigen Teil des Internets (RuNet) vom restlichen Netz abtrennen.

    Denn im April endet die Frist zur Einreichung von Änderungseinträgen für einen Gesetzentwurf, der diese Trennung für den Fall eines Angriffs aus dem Ausland vorsieht.
    Erstmalig ins Parlament eingebracht wurde der Entwurf im Dezember 2018, laut RBK hat Präsident Wladimir Putin ihn bereits gebilligt.

    Am heutigen Dienstag wurde er in erster Lesung angenommen.
    334 Abgeordnete stimmten dafür, 47 dagegen.

    Der Plan an sich ist deutlich älter, er wurde bereits 2014 im nationalen Sicherheitsrat beschlossen.
    Und schon 2012 hatte Russland über die Internationale Fernmeldeunion ITU - wenn auch letztlich erfolglos - versucht, bestimmte Elemente der globalen Internetregulierung so umzugestalten, dass es sie bei Bedarf auch allein umsetzen kann.

    Schutz vor ausländischen Aggressoren und Zensur der Bevölkerung
    Ziel des Umbaus ist es, sämtlichen innerrussischen Internetverkehr über Austauschknoten und Server im eigenen Land leiten zu können, die von der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor kontrolliert werden.
    Außerdem soll in Russland ein eigenes, vom Rest der Welt unabhängiges Domain Name System (DNS) entwickelt werden.

    Das Ganze soll zum einen dafür sorgen, dass russische Onlinedienste auch noch funktionieren, wenn ausländische Mächte im Konfliktfall die Verbindungen aus Russland nach außen kappen sollten.
    Zum anderen könnte Roskomnadsor sicherstellen, dass innerrussischer Datenverkehr etwa in Form von E-Mails im Land bleibt und nicht mehr einfach abgefangen und analysiert werden kann.

    Kosten werden derzeit nur geschätzt
    Allerdings ließe sich in so einem Netz auch die eigene Bevölkerung umfassend überwachen und zensieren.
    Der Gesetzentwurf sieht nach Angaben des Internet Governance Projects am Georgia Institute of Technology sogar ausdrücklich vor, dass Roskomnadsor die Durchleitung von Mail-, Messaging- oder Social-Media-Traffic stoppen kann.

    Die wichtigsten Provider des Landes und angeblich auch die Diensteanbieter Yandex und Mail.ru stehen hinter dem Plan, haben aber technische Bedenken.
    Der Testlauf soll zeigen, ob und wie die russischen Teilnetze die Abtrennung vom Rest der Welt verkraften.

    Abgesehen von den erwarteten technischen Schwierigkeiten könnte das Gesetz auch finanzielle Probleme bereiten.
    Laut RBK werden die Kosten für den Umbau der Internetinfrastruktur derzeit auf rund 48 Milliarden Rubel geschätzt, das entspricht umgerechnet knapp 650 Millionen Euro.
    Der Test könnte aber auch ergeben, dass es deutlich teurer wird - erst recht, wenn es zu technischen Störungen im RuNet kommt.
    Die Regierung will die Kosten für den nötigen Umbau der Infrastruktur tragen.


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